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"Napmosphere" folgt dem Vorbild des Kokons als Ort der Zurückgezogenheit,
der Verwandlung und der Wiederauferstehung. Der Name entstand, wie das
Objekt selbst, aus einer Synthese der Begriffe "Nap" (Englisch; Nickerchen),
"Atmosphäre" und "Sphere" (Englisch; Kugel). Sie holt den Schläfer aus seiner
Arbeitswelt und lässt ihn in eine völlig andere, entspannende Atmosphäre
abtauchen um ihn dann regeneriert in die zweite Hälfte seines Arbeitstages
zu entlassen.
Das modulare System der "Napmosphere" ist im zerlegten Zustand in
einer Sporttasche zu verstauen und ermöglicht eine individuelle
Farbzusammenstellung.
Die lichtdurchlässigen Liegekugeln stammen aus der Ergotherapie, sie passen
sich dem Körper an, unterstützen bzw. entlasten die entsprechenden Bereiche
und nehmen die Lichtstimmung der "Napmosphere" auf. Das schwebende Gefühl
beim Liegen reduziert, in Zusammenhang mit dem transluzenten, pneumatischen
Tragwerk und des luftdurchlässigen Stoffes, die Wahrnehmung der Hülle soweit,
dass selbst ein Mensch mit Klaustrophobie sich trotz des tatsächlich engen
Raumes wohl fühlt. Auch ein Versinken in den Kugeln ist absolut beklemmungsfrei
möglich, da zwischen den formstabilen Kugeln Hohlräume entstehen, welche die
Luftzufuhr der atmungsaktiven Hülle weiterleiten. So kann sich der Schläfer
vollständig "vergraben".
Der Lichteinfall ins Innere der "Napmosphere" lässt sich sowohl in seiner
Stärke als auch seiner Farbigkeit durch die Materialauswahl der einzelnen
Elemente steuern. Das modulare System ist im zerlegten Zustand in einer
Sporttasche zu verstauen und ermöglicht einen individuellen Aufbau der Hülle.
Für die geplante Serienfertigung der "Napmosphere" wird derzeit ein Hersteller
gesucht. Das Projekt wurde bearbeitet von: Johanna Eutermoser, Geraldine
Fischer-Pupolier, Yvonne Göppner, Kathrin Sälzer und Pascal Sbrzesny.
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